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Die Geschichte über die Firma Uhlenbrock
Nicht jeder hat das Glück, sein Hobby zum Beruf zu machen. Doch wenn man schon mal die Chance bekommt, sollte man diese Gelegenheit auch beim Schopfe packen.
So wie Rüdiger Uhlenbrock, der sein Modelleisenbahnhobby zum Beruf machte im Jahre 1977.
Die Fertigung von speziellen technischen Feinheiten für den Modellbahnbereich, sowie die Entwicklung und Herstellung von elektronischem Zubehör lag ihm immer schon am Herzen. Im Jahre 1977 erfolgte die erste Produktion von Gleisbesetztmeldern, Fahrpulten, die sowohl im Bausatz oder als Fertiggerät erhältlich waren, jedoch allerdings noch ohne Gehäuse. Ein Jahr später, präsentierte sich dass Fahrpult und die Dauerzugbeleuchtung in einem Aluminiumgehäuse.
Der Grundstein für die erste Teilnahme an der berühmten Nürnberger Spielwarenmesse war gelegt. Denn durch die Folgetypen des ersten entwickelten Fahrpults die sich in unterschiedlichen Leistungsstufen jetzt zeigten, war etwas vollkommen Neues entstanden. Genau ein Jahr später wird auf der nächsten Messe eine Weiterentwicklung des Fahrpultes vorgestellt. Das Besondere daran ist die äußerst kompakte und vor allem handliche Verwendung, die dieses Gerät bietet. So steigerte Uhlenbrock jedes Jahr seine fortschrittlichen Entwicklungen in Sachen Modellbahn.
So wurde 1982 ein neuer Meilenstein in Sachen Modellbahn publik. Und zwar der Anfahr-Bremsbaustein, kurz ABBS genannt. Dieser wurde satte 1000 mal verkauft, was wiederum für sich spricht. Doch sein unerschütterlicher Drang neue Entwicklungen zu schaffen, ließen Rüdiger Uhlenbrock immer neuerliche Dinge schaffen. Wiederum wurde 83 das Walk Around Control auf den Markt gebracht. Dieser Fahrtregler war mit einem längeren Kabel versehen, so konnte sich der Modellbahner innerhalb seiner Anlage bewegen und ganz bequem seine Züge fahren lassen.
Wie ein Uhrwerk präsentierte Uhlenbrock jedes Jahr ein neues Highlight für die Modelleisenbahn. So auch 1984. Die Welt der Modelleisenbahner ist total begeistert. Denn die Ergänzung des Aufenthalts- und Schaltverzögerungsbaustein ergänzt den Anfahr-Bremsbaustein. Die Erfindung des damaligen WAC war so genial, dass er sich bis heute gehalten hat. 86 wurde er in einem neuen Outfit präsentiert und fand wieder große Anerkennung. Zehn Jahre später nachdem Rüdiger Uhlenbrock sein Hobby zum Beruf machte, erschien der erste Uhlenbrock Katalog und fand so glich riesengroßes Interesse, das bis heute ungebrochen ist. Durch seine Erfindungen im technischen Bereich, wird gezeigt, was alles machbar ist, im Bereich der Modelleisenbahn. 1988 war die Nürnberger Spielwarenmesse die Sensation schlechthin. Die Präsentation des Fahrtrichtungsumschalter stellte alles bisher da gewesene in den Schatten, den die Leistung, die dieses kleine Teil zeigte war einfach gigantisch.
Durch die Verwendung im Jahre 1990 von Microprozessoren in den Geräten werden ganz neue Dimensionen geschaffen, die sich vorher keiner vorstellen konnte. Durch diese ganz spezifischen Entwicklungen, wie Speedy, der Geschwindigkeitsmesser oder die Infrarot-Steuerung, Digitaldecoder oder die Intelli-Box und noch vielem mehr ist Uhlenbrock die wichtigste Adresse geworden, wenn es um die Technisierung geht im Bereich Modelleisenbahn. Doch es wird sich keinesfalls auf den Lorbeeren ausgeruht. Sicherlich dürfen wir noch auf jede Menge Überraschungen gespannt sein, die Uhlenbrock präsentieren wird.